Sebastian Haas ist mehrfach ausgezeichneter Fotograf aus Kiel, seit rund 20 Jahren hinter der Kamera, zwischen analog und digital, am liebsten auf Leica. Sein Blick ist von der anderen Seite der Bühne geprägt: Mit seinen beiden Eventagenturen BLOW Events und WE STEREO und Eventformaten wie STEREO SLAP, TOMORROW CAN WAIT und TOO MUCH TOO YOUNG hat er Veranstaltungen mit bis zu 2.500 Gästen selbst produziert, bevor er sie fotografierte.
Sebastian Haas lebt mit ADHS. Was im Alltag Reizüberflutung bedeutet, ist hinter der Kamera sein Werkzeug: Er nimmt Details, Licht und Momente wahr, bevor andere sie bemerken, und denkt in mehreren Spuren gleichzeitig, im Sucher wie im Code.
Hauptberuflich ist Sebastian Haas in einem internationalen Technologiekonzern im Bereich Künstliche Intelligenz tätig, in Forschung und Entwicklung zu Large Language Models, RAG-Architekturen und agentischen Systemen. Er evaluiert Use Cases, benchmarkt Modelle und konzipiert robuste, vertrauenswürdige KI-Pipelines mit konsequentem Security-First-Ansatz in hochregulierten, missionskritischen Umgebungen.
Seine Besonderheit ist die Schnittstelle: Als ausgebildeter Offensive-Security-Spezialist führt er adversarielle Tests von ML- und LLM-Systemen durch, greift KI an, bevor es andere tun, und wirkt an KI-Governance sowie der Umsetzung des EU AI Act mit. Sein Forschungsinteresse ist autonomous offensive security, der Punkt, an dem Künstliche Intelligenz auf Red Teaming trifft.
Sebastian Haas hält einen B.Sc. in Cyber Security (berufsbegleitend) und über ein Dutzend Fachzertifizierungen, darunter Certified Red Team Lead und Operator (CRTO I & II), Practical Network Penetration Tester (PNPT) und den Practical Artificial Intelligence Pentest Associate (PAPA), eine der ersten Zertifizierungen für KI-Pentesting überhaupt. Sein Weg dorthin führte über IT-Infrastruktur, Live-Broadcast-Produktionen und die Digitalisierung der öffentlichen Hand. Zwei Welten, ein Anspruch: der Moment, in dem alles stimmt. Im Sucher wie im System.